Jenůfa / Leoš Janáček

Tweetněte nás!

Zur Geschichte der Oper

Niemand ahnt, daβ Jenufa ein Kind von Stewa erwrtet und daβ es ihr deshalb so sehr an der Hochzeit gelegen ist. Die Küsterin will jedoch erst nach einer einjährigen Bewährungsprobe in die Heirat einwilligen, während der sich Stewa nicht betrinken dürfte. Latza ist der Küsterin für ihre strenge Entscheidung dankbar, hält dem Mädchen die Oberflächlichkeit seines Bruders vor Augen – es kommt zu einem Streit und seine Eifersucht reiβt ihn zu einer unbesonnenen Tat hin: er schneidet mit seinem Messer Jenufas Wange auf – dann wird sie nicht mehr so schön sein und Stewa wir sich deshalb von ihr abwenden.
Die Küsterin hält Jenufa in ihrem Haus verborgen und lieβ alle Dorfleute wissen, daβ sie sie für ein Jahr nach Wien geschickt hat. Niemand ahnt, daβ ein kleines Söhnchen zur Welt kam. Stewa verlobte sich inzwischen mit der reichen Schultheiβochter Karolka und läβt sich von den Bitten der Küsterin nicht bewegen. Latza, dem sie die halbe Wahrheit sagt, ist gewillt Jenufa zu heiraten, zögert aber einen Augenblick bei dem Gedanken, auch Stewas Kind aufnehmen zu müssen. Und dieses Zögern veranlaβt die Küsterin zu einem verzweifelten Entschluβ: sie sagt ihm – ohne Jenufas Liebe zu ihrem Sohn zu bedenken – das Kind sei gestorben. In ihrem Stolz gedemütig und in der Wahnvorstellung, Jenufa damit zu helfen, ertränkt sie das Kind im vereisten Fluβ und sagt ihrer Ziehtochter, es sei gestorben, während sie schlief. Die niedergeschlagene Jenufa willigt schlieβlich in die Heirat mit Latza ein.
Die Küsterin blieb nach ihrer Tat an Leib und Seele krank. Das Gewissen läβt ihr keine Ruhe. Alle sind zur Hochzeit vorbereitet, aber gerade als das Brautpaar zur Kirche aufbrechen will, bringen aufgeregte Nachbarn die Nachricht von dem Fund eines ertrunkenen Kindes und Jenufa erkennt ihren Sohn. Die Küsterin bereut ihre Schuld und bittet Jenufa um Verzeihung. Nach der ersten Entrüstung begreift Jenufa die Beweggründe ihrer Stiefmutter. Sie will allein bleiben und irgendwo unterkommen, aber Latza verläβt sie selbst in dieser schlimmen Lage nicht. Erst jetzt erkennt auch sie die wahre Liebe – beide gegen gemeinsam einem neuen, besseren Leben entgegen.

Jenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal SiroňJenůfa / foto Michal Siroň

© 2002 - 2018 Marten & Louis, spol. s.r.o., www.marten-louis.cz // design - www.designatelier.cz
Připomínky a návrhy zasílejte na czech@marten-louis.cz.
Všechna práva vyhrazena, Jihočeské divadlo, příspěvková organizace
Dr. Stejskala 19, 370 47 České Budějovice
Zásady ochrany osobních údajů